Barcamp – so organisierst du erfolgreich dein eigenes

Am Samstag habe ich ein Barcamp besucht. Das Content Strategy Camp in Dieburg. Und weil ich wieder einmal sehr begeistert von diesem Eventformat bin, möchte ich dir heute ein paar Tipps für die Organisation (d)eines Barcamps geben. Zu einem Barcamp gehört alles, was eine klassische Veranstaltung auch braucht: Räume, Technik, Catering, Beschilderung, Ablaufplan, Orgateam, Teilnehmer und so weiter und so fort. Doch im Gegensatz zu einer klassischen Konferenz, ist ein Barcamp viel lockerer. Auch Unkonferenz genannt, lebt es vom Mitmachen deiner Teilnehmer. Sie werden zu Teilgebern, indem sie Sessions anbieten. Doch der Reihe nach:

Die Location fürs Barcamp

Ein Barcamp, also eine Unkonferenz, darf an einem ungewöhnlichen Ort stattfinden. Das kann eine sonst leerstehende Location sein oder wie beim Content Strategy Camp eine Universität in einer Kleinstadt. Die Räume dürfen ruhig etwas weiter auseinander liegen. Hochglanz und Bequemlichkeit spielen bei einem Barcamp eine untergeordnete Rolle. Die Teilnehmer sind da weniger kritisch oder anspruchsvoll. Ganz nach dem Motto: Content & Networking first.

#eventprofs Ein Barcamp darf an einem ungewöhnlichen Ort stattfinden. Hochglanz und Bequemlichkeit spielen bei einem Barcamp eine untergeordnete Rolle. Motto: Content & Networking first. #Barcamp #meetingprofs Klick um zu Tweeten

Das Programm auf dem Barcamp

Das Barcamp lebt vom Input deiner Teilnehmer. Daher werden sie auch Teilgeber genannt. Das bedeutet, sie bestimmen die Themen der einzelnen Sessions. Du hast zu Beginn eines Barcamps also kein fertiges Programm. Du hast ein Programmgerüst. Das legt das Thema, den Beginn des Camps und die Pausenzeiten fest. Mehr jedoch nicht. Plane daher zu Beginn deines Barcamps eine Planungssession in einem größeren Raum ein. Ein Moderator koordiniert die Vorstellungsrunde der Sessiongeber und ihrer Themen. Begrenze die Redezeit jedes Einzelnen auf eine Minute. Sonst dauert dieser Part einfach zu lange. Per Handzeichen stimmen deine Teilnehmer ab, ob sie das vorgeschlagene Thema interessiert oder nicht. Demzufolge kommt’s in die Programmplanung oder eben auch nicht. Hilfreich ist’s wenn die Sessiongeber ihr Thema auf einem Moderationszettel notieren. So kannst du es auf eine vorbereitete Pinnwand anbringen.

#eventprofs So organisierst du ein Barcamp. Die Teilnehmer bestimmen die Themen der einzelnen Sessions. Du hast also kein fertiges Programm. Du hast ein Programmgerüst. #interaktiveEventformate #meetingprofs #MICE Klick um zu Tweeten