Du organisierst Events und kennst das bestimmt:
Du sollst nachhaltiger planen.
Digitaler arbeiten.
Sicherer produzieren.
Diverser denken.
Und am besten alles gleichzeitig – mit weniger Zeit, weniger Budget und weniger Personal.
Jede Entscheidung zieht fünf neue Fragen nach sich.
Jede Lösung erzeugt Nebenwirkungen.
Und die alten Eventmanagement-Modelle? Die helfen dir dabei immer seltener.
Genau hier setzt das Event Education Symposium an.
Nicht, um dir die nächste Checkliste zu geben.
Sondern um gemeinsam zu klären, wie wir mit dieser Dauerkomplexität umgehen, ohne uns dabei aufzureiben.
Es geht um deinen Alltag:
- Wie triffst du gute Entscheidungen, wenn es keine eindeutige „richtige“ Lösung gibt?
- Wie gehst du mit widersprüchlichen Erwartungen von Auftraggebern, Teilnehmenden, Behörden und Teams um?
- Welche Kompetenzen brauchst du wirklich – heute und in fünf Jahren?
Am 11. Juni 2026 in Hannover triffst du Menschen, die genau an diesen Fragen arbeiten. In der Forschung. In der Lehre. Und in der Praxis. Nicht als Elfenbeinturm-Diskussion, sondern als ehrlicher Austausch darüber, was funktioniert, was scheitert – und was wir daraus lernen können.
Kurz gesagt:
- Du bekommst keine Patentrezepte, sondern bessere Denkwerkzeuge
- Du verstehst, warum sich Events heute „chaotischer“ anfühlen – und wie du damit umgehen kannst
- Du nimmst Impulse mit, die deinen Arbeitsalltag wirklich betreffen
6. Event Education Symposium
Am 11. Juni 2026 lädt die Hochschule Hannover Wissenschaft, Studierende und Praktiker·innen ein, sich gemeinsam mit einer zentralen Frage auseinanderzusetzen: Wie lässt sich Komplexität in der Veranstaltungswirtschaft verstehen, gestalten und beherrschen – und was bedeutet das für die Ausbildung zukünftiger Eventprofis?
Das Symposium versteht sich als Dialograum. Zwischen Theorie und Praxis. Zwischen Forschung und Umsetzung. Zwischen Hochschule und Branche.
Zentrales Thema:
steigende Komplexität im Eventmanagement
Fokus:
Austausch zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis
Ziel:
neue Denk- und Handlungsansätze entwickeln
Komplexität ist Alltag
Events finden längst nicht mehr in stabilen, planbaren Rahmenbedingungen statt. Vielmehr bewegen sie sich in einem Umfeld, das oft als VUCA beschrieben wird: volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig. Entscheidungen haben Nebenwirkungen. Lösungen erzeugen neue Probleme. Stakeholder-Interessen widersprechen sich.
Besonders deutlich wird das bei sogenannten wicked problems: Fragestellungen, die sich nicht eindeutig lösen lassen, weil sie vernetzt, dynamisch und abhängig vom Kontext sind.
Ein Beispiel: CO₂-Reduktion bei Großveranstaltungen. Jede Maßnahme beeinflusst Kosten, Logistik, Akzeptanz und Sicherheit. Und das schafft neue Zielkonflikte.
Das Symposium greift diese Realität bewusst auf. Nicht mit einfachen Antworten, sondern mit der Frage, wie wir lernen können, mit Unsicherheit produktiv umzugehen – in der Praxis wie in der Lehre.
Kurz zusammengefasst:
- Events sind komplexe Systeme, keine linearen Projekte
- Entscheidungen haben Wechselwirkungen
- Ausbildung muss auf Unsicherheit vorbereiten
Call for Papers – dein Beitrag ist gefragt
Du kannst und willst etwas zum Symposium beitragen? Dann ist das hier deine Chance:
Der Call for Papers strukturiert das Leitthema „Mastering Complexity“ in fünf thematische Cluster. Sie bilden die zentralen Transformationsfelder der Branche ab – und bieten viele Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Perspektiven.
1. Klimaschutz und Nachhaltigkeitstransition
Veranstaltungen stehen unter wachsendem Druck, ihre Umweltwirkungen zu reduzieren. Gleichzeitig bieten sie enormes Potenzial als Testfeld für nachhaltige Innovationen und als Plattform für gesellschaftlichen Wandel. Gefragt sind Beiträge, die zeigen, wie Transformation praktisch und didaktisch gestaltet werden kann.
2. Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
KI verändert Planung, Durchführung und Evaluation von Events grundlegend. Effizienzgewinne stehen ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen gegenüber. Wie verändern sich Kompetenzen, Rollenbilder und Akzeptanz? Und wie lässt sich das in der Ausbildung abbilden?
3. Sicherheit, Risiko und Resilienz
Pandemien, Extremwetter, Terrorismus, Cyberangriffe – Events sind verletzlich. Resilienz wird zur Schlüsselkompetenz. Gesucht werden Ansätze, wie Risikomanagement, Krisenfähigkeit und Stakeholder-Koordination neu gedacht werden können.
4. Führung, Diversität und Stakeholder-Management
Temporäre Organisationen, heterogene Teams, unterschiedliche Interessen: Führung im Eventkontext bedeutet, Unsicherheit auszuhalten und Vielfalt zu moderieren. Beiträge können neue Führungsmodelle, Diversity-Strategien oder Stakeholder-Ansätze beleuchten.
5. Curricula und Zukunftskompetenzen
Die Branche verändert sich schneller als klassische Studienpläne. Wie lassen sich Studierende auf Rollen vorbereiten, die es heute noch nicht gibt? Welche Kompetenzen bleiben grundlegend – welche müssen neu gedacht werden?
Kurzum:
- Fünf Cluster decken zentrale Branchenthemen ab
- Forschung und Praxis ausdrücklich erwünscht
- Hohe Anschlussfähigkeit für interdisziplinäre Beiträge
Wer kann wie zum Symposium beitragen?
Das Symposium setzt bewusst auf Vielfalt. Eingeladen sind sowohl Wissenschaftler·innen, sondern auch Studierende und Branchenpraktiker·innen.
D.h. der Veranstalter freut sich über Beiträge von Akademiker·innen und Lehrenden aus Veranstaltungsmanagement, Tourismus sowie verwandten Disziplinen, Studierenden, die Thesis-Forschung oder innovative Projektepräsentieren und Vertreter·innen aus der Praxis, die bereit sind, professionelle Einblicke zu teilen undam Theorie-Praxis-Dialog teilzunehmen.
Möglich sind klassische Forschungspräsentationen ebenso wie praxisnahe Reflexionen. Studierende können im Rahmen eines Young Researchers Forums Ergebnisse aus Abschlussarbeiten oder Projekten vorstellen. Ergänzt wird das Programm durch Poster-Sessions für laufende Forschung, Curriculum-Entwicklungen oder innovative Praxisansätze.
Damit schafft das Symposium einen niedrigschwelligen Einstieg – ohne den wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren.
Kurz zusammengefasst:
- Zielgruppen: Wissenschaft, Studierende, Praxis
- Formate: Vorträge, Praxiseinblicke, Poster, Young Researchers
- Fokus: Austausch statt Einbahnstraße
Call for Papers: Einreichung, Ablauf und Perspektive
Reiche ein erweitertes Abstract von maximal 2.000 Wörtern bis zum 31. März 2026 bei ees@hs-hannover.de ein.
- Alle eingereichten Beiträge werden begutachtet (peer-review).
- Autor·innen akzeptierter Beiträge werden eingeladen, ihre Beiträge am 11. Juni 2026 in Hannoverzu präsentieren.
Es ist geplant, alle Beiträge in einer herausgegebenen Anthologie zu veröffentlichen. Vollständige Arbeiten mit maximal 25 Seiten sind bis zum 30. September 2026 erforderlich, um in dieser Veröffentlichung enthalten zu sein.
Warum sich Mitmachen lohnt
Das Event Education Symposium ist kein reines Konferenzformat. Es ist ein Denkraum. Für neue Perspektiven. Für kritische Fragen. Für den Dialog zwischen denen, die Events erforschen, lehren und umsetzen.
Wer heute Veranstaltungen plant oder zukünftige Eventmanager·innen ausbildet, kommt an der Frage nach dem Umgang mit Komplexität nicht vorbei. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, eigene Erfahrungen, Forschungsergebnisse und Konzepte einzubringen.
Kurz zusammengefasst:
- Relevantes Zukunftsthema
- Starker Theorie-Praxis-Dialog
- Sichtbarkeit für eigene Arbeit und Ideen
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