Ist dein Event instagrammable?

Insta was? Instagrammable. Oder in der Langform: Ist dein Event es wert, dass Teilnehmer davon ein Bild, ein Selfie, ein Reel auf Instagram hochladen würden? Selbst wenn deine Zielgruppe überhaupt nicht auf Instagram unterwegs ist und auch du persönlich davon wenig hältst, lohnt sich sich einmal darüber nachzudenken. Denn ein instagrammable Event kann auf Social Media eine hohe Reichweite erzielen. Und das wiederum bringt dir Sichtbarkeit, neue Leads, neue Mitglieder, neue Teilnehmer beim Folgeevent und vieles mehr.

Event instagrammable
instagrammable Event – lohnt es sich ein Bild von deinem Event zu posten?

 

Was ist überhaupt instagrammable oder ein instagrammable Event?

Wie eben schon angedeutet geht es um die Frage, ob dein Event so interessant und attraktiv ist, dass Teilnehmer freiwillig von sich selbst ein Bild oder ein Video auf Social Media hochladen. Und da Instagram die Plattform der Bildsprache ist, lautet das Kunstwort „instagrammable“. Ist deine Zielgruppe eher auf LinkedIn oder Facebook unterwegs, ist dies in diesem Artikel ebenfalls gemeint. Die Frage um die es sich dreht: Mache ich als Teilnehmer ein Bild oder Video von mir auf einem Event und stelle es gern ins Netz? Weil’s cool ist dort zu sein? Und weil du als Veranstalter attraktive Hintergründe dafür lieferst?

Warum ist es wichtig, dass dein Event instagrammable ist?

Es sei denn, du organisierst ein Event, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, bist du vermutlich an Sichtbarkeit und Reichweite für dein Event interessiert. Genau dann ist es wichtig, dass auch dein Event instagrammable ist.

„Sehen und gesehen werden“ zählen mit zu wichtigsten Motiven, warum Menschen an etwas teilnehmen und warum sie davon berichten. Das gilt für fast alle Altersgruppen und Zielgruppen. Auch wenn deine Zielgruppe nur wenig mit dem Smartphone durch die Hallen läuft und Selfies von sich hochlädt – gesehen werden wollen viele. Das kannst du auch hervorragend an den Newsfeeds in sämtlichen sozialen Medien ablesen. Diese Bedürfnisse kannst du auch sehr gut in der schon recht lang bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide ablesen. Sie sind inn den Rubriken Individualbedürfnisse und soziale Bedürfnisse enthalten.

Und in Zeiten von Social Media ist FOMO – fear of missing out – zu einer echten Sucht geworden. Das führt, wenn du es für dein Event gut nutzt, auch dazu, dass du beim nächsten Mal mit ebenfalls hohen oder sogar noch mehr Anmeldungen deiner Zielgruppe rechnen kannst.

Übrigens: FOMO und das Bedürfnis gesehen zu werden, funktioniert auch im B2B-Umfeld. Auch hier teilen Menschen gern Bilder und Videos, die die Aufmerksamkeit anderer erregen.

So erreichst du, dass dein Event instagrammable wird

Kurzum: Du brauchst eine attraktive Kulisse und solltest es deinen Teilnehmern leicht machen, ein richtig gutes Bild an die Daheimgebliebenen senden zu können.

Wie das in der Praxis aussehen kann, macht meiner Meinung u.a. die WOW Gallery Berlin vor. Schau sie dir mal genau an. Allein aus dem Webauftritt kannst du viel für ein instagrammable Event ableiten. Ein Teil der Bilder stammt übrigens von Tanja Schramm von MEET GERMANY. Auf ihren Events, in diesem Falle in Berlin, kannst du solche coolen Locations kennenlernen.

> zu den Events von MEET GERMANY

 

instagrammable Event
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Hier die Tipps in aller Kürze:

  1. Verwende coole Hintergründe und verschiedene Settings
    Das passt vielleicht nicht zu deinem Kongress oder deiner Messe, aber vielleicht fürs Abendprogramm?
  2. Sorge für das passende Licht.
    Niemand will schlecht belichtete Bilder teilen oder sehen.
  3. Biete Support durch Fotografen und Stylisten an.
    Ist das nicht übertrieben? Im Rahmen eines B2B-Events möglicherweise schon. Vielleicht passt es jedoch zum Gala-Abend.
  4. Tipp für die Event-Locations: Je cooler die Location, desto eher wird sie für außergewöhnliche Events gebucht
  5. Wähle ein Motto für dein Event oder das Abendprogramm.
    So wird das Styling leichter und man kommt sich auf dem Event nicht als Außenseiter vor.
  6. Platziere große Buchstaben als Fotomotiv.
    Das war zumindest vor Corona vielen Live-Events zu sehen.
  7. Bestelle fürs Catering außergewöhnliche Häppchen.
    Am besten solche, die man gern fotografiert, weil sie ein tolles Motiv ergeben.
  8. Nutze eine Dachterasse fürs Abend- oder Rahmenprogramm.
    Rooftop-Events sind als solche schon instagrammable.
  9. Stelle Accessoires wie Hüte, Sonnenbrillen, Federboas & Co. zur Verfügung.
  10. Nutze einen Hashtag und bitte deine Teilnehmer diesen zu verwenden.
    Das zahlt auf dein Event und die Social Media Kanäle ein und du kannst es auf einer Social Wall auf deinem Event ausspielen, z.B. mit click it.
  11. Stelle eine Fotobox zur Verfügung und mach so die Selfie-Aktionen leichter.
  12. Miete, wenn du kannst, eine Station für 360ties.
    Diese anmierten Bilder erhältst du u.a. von 360ties.de.

 

PS: Kennst du diese 15 instagrammable Orte in Deutschland?

 

 

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