Du darfst oder musst eine Veranstaltung in deinem Fachgebiet oder für deine·n Chef·in planen, obwohl du Eventmanagement nicht gelernt hast? Dann bist du wirklich nicht allein. So geht es vielen, die mal eben "nebenbei" eine Veranstaltung planen sollen. Egal ob wissenschaftliche Konferenz, Firmenjubiläum oder Sales-Kick-Off-Event. Natürlich könntest du das alles von der Pike auf lernen, aber wann denn? Und genau für diesen Fall gibt es zwei geniale Abkürzungen. Die eine: Event-Design nach der Methode von Zenk, Fundneider & Peschl und die andere: eine kompetente Begleitung durch Moritz Colmant. Das Gute daran: Moritz nutzt die eben genannte Methode.
Was ist Designing.Events?
Die Methode ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojekts der Donau-Universität Krems und der Universität Wien. Die Macher, Lukas Zenk, Thomas Fundneider und Markus Peschl, haben analysiert, was Teilnehmende wirklich wollen, wenn sie zu wissensintensiven Veranstaltungen wie Kongressen oder Symposien kommen.
Herausgekommen ist ein praktisches Toolkit, das wissenschaftliche Fundierung mit spielerischer Leichtigkeit verbindet. Unterstützt durch Experten wie Moritz Colmant wird dieses Wissen heute in kompakten Trainings direkt an die Praxis weitergegeben.
So funktioniert die Methode Designing.Events
In 3 Schritten zum Event-Design
Das Prinzip ist so einfach wie genial: Anstatt bei der Logistik (Catering, Hotel) zu starten, beginnst du bei den Bedürfnissen deiner Gäste.
- Kernbedürfnisse und -aktivitäten identifizieren:
Aus insgesamt neun wissenschaftlich identifizierst du Kernbedürfnisse und -aktivitäten deiner Gäste. Zum Beispiel könnten das sein:
"Ich will mich informieren."
oder "Ich möchte mich mit anderen vernetzen"
oder "Ich möchte inspiriert werden".
Aus diesen neun Kernbedürfnissen wählst du die drei wichtigsten für das eigene Event aus. - Lösungen wählen:
Für jedes Bedürfnis oder Aktivität bietet das System passende Bausteine in drei Dimensionen an:
Architektur (Rot): Welche Räume brauchen wir? z. B. Ausstellungsfläche oder klassischen Tagungsraum
Soziales (Grün): Welche Formate fördern die Interaktion? z. B. Matchmaking-Formate oder gemeinsames Essen
Technologie (Blau): Welche Tools unterstützen das Ziel? z. B. Gamification oder Filesharing. - Das Design komponieren:
Die gewählten Karten werden anschließend "aufeinander gelegt". Das Ergebnis ist eine klare Vorlage für die gesamte weitere Planung. Konkret heißt das: Du liest die Nummern ab, die mehrfach vorkommen und weißt jetzt genau, was du in dein Event integrieren musst, damit du die 3 zuvor gesteckten Kernziele erreichst.
Beispiel:
Du nimmst die gelbe Karte mit dem Kernbedürfnis der Gäste "sich selbst präsentieren können" und legst sie über eine andere Karte mit einem Kernbedürfnis. Jetzt siehst du im grünen Bereich, dem "social part", welche Kernaktivitäten dazu passen. Es sind die, deren Zahlen mehrfach auftauchen. Also 7, 9, 10 und 12. Nun schaust du bei den jeweiligen Nummern nach und weißt sofort, welche sozialen Aktivitäten zu deinem Event passen. Nummer 9, eine Poster-Präsentation, wäre hier z.B. geeignet. Das passt gut in eine wissenschaftliche Veranstaltung, bei der sich die Tagungsgäste nicht nur informieren, sondern auch selbst präsentieren möchten.

Warum die Methode perfekt für Teilzeit-Planer·inner oder Quereinsteiger·innen ist
Du hast keine Zeit für ein Studium der Event-Organisation? Kein Problem. „Designing.Events“ ist genau für Menschen gedacht, die professionelle Ergebnisse ohne unnötigen Ballast wollen:
Kein Vorwissen nötig: Das Expertenwissen steckt direkt in den Karten. Du musst nicht wissen, welches Raumkonzept zu einer Networking-Pause passt. Die Methode sagt es dir.
Schnelle Entscheidungen: Anstatt in Endlosschleifen im Team oder mit anderen Organisator·innen über unpassende Formate zu diskutieren, liefert dir das Kartenset sofort Fokus und Klarheit.
Stressreduktion: Die Methode bietet Orientierung in komplexen Abstimmungssituationen, etwa mit Vorgesetzten oder Gremien.
Flexibilität: Ob physisches Kartenset oder digitales Training via Zoom und Mural, die Methode passt sich deinem Workflow an.
Fazit: Events, die wirklich zählen
Veranstaltungen sind dann erfolgreich, wenn sie die Erwartungen der Zielgruppe nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Mit „Designing.Events“ planst du nicht mehr „aus dem Bauch heraus“, sondern strategisch fundiert und dennoch kreativ. Es ist das perfekte Werkzeug für alle, die mit minimalem Zeitaufwand maximale Wirkung erzielen wollen.
Kontakt & Trainings
Möchtest du die Methode für dein nächstes Projekt nutzen oder an einem Training teilnehmen?
Moritz Colmant
Konferenz-Trainings für Akademiker*innen
Mobile: +49 (0)176-2345 4486
Website: www.hochschulimpulse.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/event-design/
