Fourgreen TV: Die TOP 3 Tipps für attraktives LiveStreaming

[Sponsored Post] Hast du dich mal gefragt, warum viele Online-Sessions recht langweilig rüberkommen? Selbst wenn Profitechnik dahinter steckt? Ein Grund: Weil die Referenten und Veranstalter sich noch viel zu wenig mit den Basics der Bildgestaltung beschäftigt haben. Mussten wir ja auch bislang auch nicht. Meist haben das bei Präsenzevents ein professioneller AV-Dienstleister, Bühnengestalter, Spezialist für Dramaturgie o.ä. Profis übernommen. Online ist das alles ein wenig anders. Viele senden aus ihrem eigenen (Home-)Office und beachten daher die Basics einer guten Bildgestaltung nicht. Was sich dahinter verbirgt und wie du es ganz einfach in deine Online-Events umsetzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag – von Michael Reischer, Produzent, Broadcaster, Livestreamer und Regisseur bei Fourgreen TV.

Übrigens: Als als ambitionierte Hobbyfotografin kann ich den Tipps von Michael Reischer nur zustimmen. Es macht DEN Unterschied zwischen einem spannenden Bild/Video und einer 0815-Aufnahme aus.

Die wichtigsten Grundlagen der Bildgestaltung

Bevor du dich mit Kameras, Licht und Ton beschäftigst, informiere dich über die Basics der Bildgestaltung. Egal ob du aus dem (Home-)Office sendest, deine Referenten briefst oder mit deinem AV-Dienstleister über das Sendebild sprichst – mit diesem Basiswissen bist du gleich einen Schritt weiter.

Diese Grundlagen der Bildgestaltung solltest du für gelungene Bild- oder Videoaufnahmen für deinen LiveStream kennen:

  • Einstellungsgrößen,
  • Perspektiven,
  • Bildaufbau sowie
  • den gesamten Look.

Kenne und nutze die gängigsten Einstellungsgrößen für Bilder und Videos

Bildgestalter kennen 7 bzw. 8 Einstellungsgrößen die bei der Produktion zum Einsatz kommen:

  • Panorama,
  • Totale,
  • Halbtotale,
  • Amerikanisch,
  • Halbnah,
  • Nah,
  • Groß und
  • Detail.

Warum brauchen wir all diese Einstellungsgrößen? Damit wir einen Film oder ein Video dynamischer produzieren und wirken lassen können. Nichts ist langweiliger als permanent derselbe Schnitt, d.h. Bildausschnitt. Auch deshalb wirken viele Webinare oder Online-Events so ermüdend – weil permanent der gleiche Ausschnitt zu sehen ist. Willst du also einen spannenden LiveStream produzieren, brauchst du unterschiedliche Szenen oder Sequenzen mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen.

Einstellungsgrößen | © Fourgreen TV
Einstellungsgrößen | © Fourgreen TV

Einstellungsgrößen im Überblick

  • Totale
    Die Totale nutzen Profis, um einen Akteur oder eine Gruppe vollständig in seiner bzw. ihrer Umgebung zu zeigen. Die Einstellung gibt einen Überblick über das Geschehen. Das ist eine tolle Sache, um zu zeigen, wer alles auf der Bühne sitzt oder im Zuschauerraum.
  • Halbtotale
    Deine Referenten oder deine Moderatoren sind von Kopf bis Fuß zu sehen. Deren Körpersprache ist hier oftmals wichtiger als der eigentliche Dialog.
  • Amerikanisch
    Eine Sonderform der Bildgröße ist die amerikanische Einstellung, bei der die Akteure bis zum Knie zusehen sind. Das wird oftmals in Western eingesetzt, um Akteure inklusive ihrer Waffen zu zeigen.
  • Halbnah
    Die Mitwirkenden werden vom Kopf bis zur Hüfte gezeigt. Die halbnahe Einstellung nutzen Profis überwiegend für Dialogszenen.
  • Nah
    Deine Referenten oder Moderatoren sind vom Kopf bis zur Mitte des Oberkörpers zu sehen. Die Einstellung eignet sich vor allem für Gesprächsszenen, bei denen es auch auf sichtbare Mimik und Gestik ankommt. Sie wird beispielsweise bei Nachrichten, im Sport und in Dokumentationen genutzt.
  • Groß
    Bei dieser Einstellung sind lediglich der Kopf und noch ein Teil der Schultern zu sehen. Die Mimik und die sichtbare Gefühlswelt des Akteurs stehen im Fokus, wobei zum Beispiel Kopfbedeckungen oder ähnliches auch nur im Anschnitt gezeigt werden.
  • Detail
    Die Aufmerksamkeit deiner Teilnehmer lenkst du mit dieser Bildgröße auf einen kleinen Ausschnitt des Gesamtbilds. So stehen beispielsweise Augen oder Mund des Sprechers oder andere wichtige Details der Szene im Vordergrund.

Tipp von Michael Reischer: Bewegtbild ist keine Wissenschaft, sondern Kunst. Und Kunst hat keine Regeln, es gibt weder Richtig noch Falsch. Du kannst deinen Film oder Video also so drehen, wie es dir am besten gefällt – das ist die künstlerische Freiheit. Der Einsatz der Mittel und die Umsetzung deines Projekts ist deiner Kreativität überlassen. Allerdings solltest du zuerst die Grundlagen und Regeln kennen, damit du diese gezielt einsetzen oder auch brechen kannst.

Gestalte dein Bild und wähle dafür geeignete Perspektiven

Gleich vorneweg: Kameraeinstellung und -perspektive werden gern mal verwechselt. Deshalb zur Erinnerung: Bei den Einstellungsgrößen geht es um den Bildausschnitt; bei den Perspektiven um den Betrachtungswinkel.

TV-Produzenten und Fotografen unterscheiden folgende Perspektiven:

  • Normalsicht, bei der die Kamera auf Augenhöhe positioniert wird,
  • Obersicht, d.h. die Vogelperspektive; auch als Top-Sicht bezeichnet,
  • Untersicht, d.h. die Froschperspektive.

Die Wahl der Perspektive beeinflusst die Art und Weise, wie deine Teilnehmer das Bild und damit auch die Speaker und die Botschaften wahrnehmen.

Die Normalsicht = Kamera auf Augenhöhe

Das ist wohl die natürlichste und weit am weitesten verbreitete Ansicht, die du bereits aus deinem Alltag kennst, z.B. wenn du dich mit jemandem unterhältst. Die Kamera befindet sich immer auf der gleichen Höhe wie das gefilmte Objekt bzw. die gefilmte Person. Diese Aufnahme auf Augenhöhe ist an die natürliche Wahrnehmung des Betrachters angelehnt. Außerdem sagt sie indirekt: Wir kommunizieren mit unseren Teilnehmern auf Augenhöhe – statt “von oben herab”.

#eventprofs Kamera auf unbedingt auf Augenhöhe. So kommunizieren wir mit unseren Teilnehmern auf Augenhöhe – statt 'von oben herab'. Klick um zu Tweeten

Die Obersicht = die Vogelperspektive

Mit dieser Perspektive lässt du die gefilmte Person etwas kleiner oder unterwürfiger
erscheinen. Oftmals wirkt diese Sicht auch verniedlichend und verschlankend. So sehen beispielsweise viele Fotos bei Instagram aus, bei denen sich die Personen von schräg oben fotografieren. Die Vogelperspektive kannst du allerdings auch verwenden, um jemanden unterlegen oder machtlos wirken zu lassen. Ob das im Sinne deines Online-Events ist? Oder du kannst es nutzen, um deinen Teilnehmer einen Überblick über die Umgebung zu verschaffen. Dieser Blick sollte daher nur relativ kurz eingesetzt werden.

Wann eignet sich die Vogelperspektive außerdem? Drohnenaufnahmen einbinden willst oder wenn du bei den Inhalt eines Buches oder eines Blatt Papiers zeigen möchtest.

Die Untersicht = die Froschperspektive

Diese Perspektive zeigt die Handlung bzw. die handelnden Personen von unten zeigen. D.h. deine Sprecher schauen somit auf die Teilnehmer herab, was schnell arrogant wirken kann und meistens auch genau so aufgefasst wird. Vermutlich willst du das allerdings gar nicht rüber bringen, oder? Daher ist die Kamera auf Augenhöhe so wichtig.

Praxistipp: Ob deine Referenten von oben herab wirken, siehst du an möglichen “stürzenden” Linien im Raum. D.h. wenn die Linie einer im Hintergrund zu sehenden Tür oder eines Fensters nicht parallel zum Bildrand ist, sendest du nicht auf Augenhöhe.

Die richtige Perspektive:

Es kommt darauf an, welche Wirkung du mit der jeweiligen Perspektive erreichen möchtest. Probiere einfach mal gleiche Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven aus. Sieh dir anschließend an, wie es auf dich wirkt. So bekommst du schnell ein Gefühl für die einzelnen Perspektiven.

Perspektiven | © Fourgreen TV
Perspektiven | © Fourgreen TV

Der Goldene Schnitt – Basis jeder guten Bildaufteilung

Die Bildaufteilung ist neben den Einstellungsgrößen und der Perspektive ausschlaggebend für die Wirkung deines Sendebildes. Egal ob du ein Selfie schießt, ob du ein Referentenbild für deine Event-Website zurecht schneidest oder ob du ein Sendebild gestaltest, kenne unbedingt den Goldenen Schnitt oder die “Drittelregel”. Und weiche nur dann ab, wenn es einen guten Grund dafür gibt – z.B. bei symmetrisch angelegter Architektur.

Wendest du den Goldenen Schnitt an, teilst du Bildfläche in jeweils 3 Bereiche. Platziere dann die spannenden Objekte oder Personen auf jeweils einer der äußeren Drittellinien, also leicht nach links oder rechts versetzt und eben nicht mittig. So wirkt das Bild spannender und harmonischer.

Ein weiterer Vorteil des Goldenen Schnitts: Du kannst im freien Bildteil rechts oder links Grafiken, PowerPoint-Slides oder Bilder einblenden.

Referentenbriefing: optimaler Bildausschnitt
Referentenbriefing: optimaler Bildausschnitt

Praxistipps von Michael Reischer:

So findest du die optimale Platzierung: Bei vielen Kameras kannst du ein Gitternetz einblenden lassen. Damit hast du es mit der Bildausrichtung bzw. Aufteilung gerade am Anfang leichter.
Lass deine Akteure stets in das Bild hinein- statt herausschauen – gerade bei Interviews ist das sehr wichtig.

Die richtige Bildaufteilung:

Wie bei den Perspektiven gibt es auch bei der Bildaufteilung mehrere Lösungen. Probiere es einfach einmal aus und platziere dich bzw. deine Sprecher einmal symmetrisch in der Mitte oder eben weiter rechts bzw. weiter links. Ziemlich sicher wirst die Wirkungsunterschiede sehen.

Wer sich hinter Fourgreen TV verbirgt

Fourgreen TV ist bereits seit mehreren Jahren erfolgreich am Markt, u.a. im Bereich LiveStreaming tätig. Der ursprünglich aus der IT-Branche kommende Anbieter produziert mittlerweile nur noch LiveStreaming für hybride sowie reine Online-Events von ein, zwei oder drei Tagen Dauer. Sie sorgen dafür, dass dein Stream technisch sauber läuft und streamen das Videobild zu den bekannten Plattformen wie YouTube o.ä. oder in Event-Plattformen wie 6Connex & Co.

Ein kleines Online-Event erhältst du von Fourgreen TV bereits ab 2.000 Euro – inklusive einem kleinem Studio für einen Tag. Das eignet sich für Formate mit bis zu zwei Personen vor der Kamera und beinhaltet einen Operator sowie zwei bis drei statische Kameras. Möchtest du, dass Fourgreen TV mit dem passenden Equipment zu dir ins Unternehmen kommt, rechne mit ca. 5.000 Euro pro Tag.

Wann sich Fourgreen TV für dich besonders eignet

Zum einen eignet sich Fourgreen TV für dich besonders dann, wenn du einen zuverlässigen LiveStream-Anbieter suchst und zum anderen, wenn du jemanden brauchst, der deine Referenten fit macht für die Online-Vorträge.

Besonders erfolgreich arbeitet Fourgreen TV mit Unternehmen mit einer gewissen IT-Affinität, z.B. IT-Unternehmen, Medizintechnik-Firmen sowie mit Institutionen aus dem Non-Profit-Bereich, wie z.B. Stiftungen, zusammen.

Zudem gehört zum Leistungsportfolio von Fourgreen TV zahlreiche Workshops rund um LiveStreaming. In diesen geht es vor allem um die Praxis. LiveStreaming muss einfach geübt werden. D.h. deine Referenten kommen wirklich “ins Machen” statt nur zuzuhören. Sie können unterschiedliche Kameraperspektiven und -einstellungen einfach einmal selbst testen und kritisch hinterfragen. So sind sie wesentlich sicherer an dem Tag, an dem es wirklich drauf ankommt und können sich auf die Inhalte konzentrieren. D.h. so werden deine Online-Events wesentlich besser und dein Publikum bleibt länger dabei.

Fazit

Ein guter LiveStream hängt sowohl vom sauberen Technikeinsatz als auch von den Grundlagen der Bildgestaltung ab. Setze diese weise ein oder lass sie weise einsetzen – du weißt ja nun, worauf es ankommt und kannst auf Augenhöhe mitreden.

Michael Reischer | Fourgreen TV
Michael Reischer | Fourgreen TV

Ob du nun einen Profi-Dienstleister für dein LiveStreaming suchst oder deine Referenten schulen und ihnen somit das Unbehagen vor der nächsten Online-Session nehmen willst, mit Fourgreen TV bist du auf der sicheren Seite. Lass dich beraten, schulen oder dir die Sendearbeit abnehmen.

Ansprechpartner

Michael Reischer
FOURGREEN Event, Media und Consulting UG
Studio: Lankwitzer Straße 19 · 12107 Berlin
info@fourgreen.de
? LinkedIn
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