So überprüfst du deine Landingpage

Willst du für deine Veranstaltung eine Werbeanzeige bei Facebook, Instagram oder Google schalten? Dann brauchst du neben dieser Anzeige auch eine Landingpage – auch Zielseite genannt. Also eine Seite auf deiner Website, die deinen Besucher von einer Buchung für dein Event überzeugt. Auf dieser Seite geht es um nichts anderes als um einen einzigen “Call-to-Action”. Zum Beispiel eben die Buchung eines Tickets für deine Veranstaltung.

Vielleicht gestaltest du diese Werbeanzeige ebenso wie die Landingpage gar nicht selbst. Allerdings könnte es sein, dass du sie freigeben sollst. Oder dass du einfach nur wissen willst, ob sie wirklich im Sinne deiner Veranstaltung ist. Genau dafür solltest du wissen, was auf diese Landingpage gehört.

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Das Logo deiner Veranstaltung

Selbstredend, oder? Das Logo deiner Veranstaltung sorgt dafür, dass der Besucher deiner Landingpage sofort weiß, ob er hier richtig ist. Im Idealfall erkennt er es gleich wieder – weil er deine anderen Werbematerialien schon einmal gesehen hat. Das ist ein wichtiger Punkt in Sachen Vertrauensaufbau.

Hero Shot – oder auch DER Eyecatcher

Diese große, auffällige, emotionale Bild soll deinem Besucher vermitteln, wie es sich anfühlt, wenn er deine Veranstaltung bucht oder besucht. Am besten nimmst du ein echtes, jedoch professionell aufgenommenes Foto von deiner Veranstaltung. Achte darauf, dass dein Bildmotiv und die Texte auf deiner Landingpage die gleiche Sprache sprechen. Bewirbst du ein interaktives Eventformat muss das ganz klar auf deinem Bild erkennbar sein. Hebst du Networking hervor, müssen auf deinem Hero Shot Menschen erkennbar sein, die wirklich miteinander sprechen.

Überschrift und Untertitel

Im Fachjargon Headline und Subline genannt. Die Überschrift und möglicherweise noch ein Untertitel gehören ebenfalls auf deine Landingpage. Hier verwendest du kurze und emotionale Texte. Achte darauf, dass diese Texte auch zu den Formulierungen in deiner Werbeanzeige passen. Und mit “passen” meine ich eindeutig wiedererkennbar. Verwende bei diesen Texten keine Synonyme. Wenn die Leute deine Veranstaltung buchen, dann nutze immer die Begriffe “Buchung” oder “buchen”. Sprich nicht plötzlich vom Ticketshop oder von der Registrierung. Gleiches gilt für den Titel deiner Veranstaltung. Sei bei der Wortwahl einfach sehr genau. Ansonsten könnte es sein, dass du deine potenziellen Teilnehmer verwirrst.

Einleitung

In der Einleitung deiner Landingpage kannst du deine Veranstaltung genauer beschreiben. Am besten so, dass der Besucher weiterlesen möchte. Verrate in diesem Text, was der Nutzen deiner Veranstaltung ist. Was habe ich davon, wenn ich dein Event besuche?

Dein USP – Unique Selling Proposition

Auch Unique Value Proposition genannt. Hier geht’s um dein Alleinstellungsmerkmal – um das Besondere deines Events. Warum soll ich ausgerechnet deine Veranstaltung buchen? Was unterscheidet diese von anderen? Was lerne ich hier, was ich woanders nicht erfahre? Wen treffe ich nur hier auf deiner Veranstaltung? Fasse dich bei der Formulierung deines USPs kurz. Falls du mehrere gute Gründe aufzählst, steht der USP natürlich an erster Stelle.

Der Ticketpreis

Was kostet deine Veranstaltung? Gib hier alle Kosten an, die zum Ticket gehören. Verkaufst du deine Veranstaltung über einen externen Dienstleister, der Gebühren erhebt? Dann weise diese vorher und transparent aus. Wie oft habe ich mich schon geärgert, dass ich hinterher von zusätzlichen Gebühren erfuhr. Dabei geht es nicht um die Gebühren sondern um die Information hinterher oder während der Buchung. Denk einfach an dein eigenes Shopping-Verhalten im Internet. Du willst doch auch vorher wissen, wie hoch die Versandkosten sind, oder?

Was du allerdings machen kannst: Das Prinzip der Verknappung nutzen. Also: Nur noch bis zum XX. gilt der vergünstigte Preis von XYZ. Oder du nutzt die Macht der “Streichpreise”. Das bedeutet, du schreibst einen höheren Preis hin, streichst diesen durch und bietest nun einen geringeren Preis an.