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Wie du deinen Chef von digitalen Tools überzeugst

Stell dir vor, du hast eine neue Idee für deine nächste Veranstaltung. Zum Beispiel ein interaktives Eventformat. Oder ein neues Tool, mit dem du deutlich Zeit sparen könntest. Mal angenommen, du möchtest beim nächsten Mal eine digitale Kongresstasche einsetzen. Dazu hast du auch schon ein grobes Konzept entwickelt. Du weißt auch, welche Anbieter in Frage kämen. Und du hast kalkuliert, wie viel Druck- und Transportkosten du dadurch sparen könntest. Jetzt musst du nur noch deinen Chef davon überzeugen. Aber dieser hat leider nur wenig Zeit. Sowohl generell als auch für dich und deine neue Idee. Außerdem will er gar nicht in die Details deiner Kongresstasche einsteigen. Du musst also die Komplexität reduzieren und schnell auf den Punkt kommen. Doch wie machst du das? Du könntest es einmal mit der SCQA-Methode versuchen.

Dabei steht SCQA für:

Situation
Complication
Question
Answer

SCQA wie du deinen Chef überzeugst

Die SCQA-Methode

Mit der SCQA-Methode kannst du strukturiert und innerhalb kürzester Zeit deine Idee oder dein Anliegen präsentieren.

Die Methode stammt von Barbara Minto. Sie war früher bei McKinsey tätig und ist Autorin des Buches Das Prinzip der Pyramide: Ideen klar, verständlich und erfolgreich kommunizieren.* In diesem geht es darum, wie du Ideen klar und prägnant präsentierst. Die Kernbotschaft ihres Buches lautet: Kommunikation sollte wie eine Pyramide aufgebaut sein. An der Spitze, also am Anfang, steht die Kernbotschaft. Danach folgen die Details.

Dieses Prinzip kennst du sicherlich bereits vom Aufbau einer Pressemitteilung. Diese werden durch Journalisten von unten, also vom Ende aus gekürzt. Beginnst du mit dem Wichtigsten, bleibt dies also auf jeden Fall erhalten.

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So funktioniert die SCQA-Methode:

S wie Situation

Zuerst versetzt du dein Gegenüber in eine bestimmte Situation. Du beschreibst sie kurz und sagst das, was schon bekannt ist. Zum Beispiel:

Wir verteilen auf unseren Kongressen doch immer die Taschen mit den vielen Beilagen unserer Sponsoren. Und die packen wir natürlich vorher alle. Jede einzelne.

C wie Complication

Jetzt kannst du zum komplizierten Teil überleiten und das Problem beschreiben.

Wie Sie wissen, brauchen wir immer unheimlich viel Zeit zum Packen von Kongresstaschen. Und das verursacht ziemlich hohe Kosten für das Personal, welches wir immer extern dazu mieten müssen. Außerdem ist es jedes Mal sehr stressig, weil die Unterlagen so gut wie nie pünktlich angeliefert werden. Trotz unserer ausführlichen Briefings und Reminder.

Q wie Question

Jetzt kannst du deinem Chef die Frage stellen:

Was können wir da machen? Wie können wir unsere Kosten reduzieren und gleichzeitig dennoch Sponsoren gewinnbringend einbinden?

Oder du sagst: Jetzt habe ich mich gefragt, was wir da machen können.

A wie Answer

Nun kannst du die Antwort präsentieren. Du schlägst ihm deine Lösung vor.

Mit einer digitalen Kongresstasche sparen wir uns viel Zeit fürs Packen. So natürlich auch die Kosten fürs Personal. Außerdem wird’s vor Ort nicht mehr so hektisch. Weder für unser Team noch für die Sponsoren, die den Verbleib ihrer Materialien herausfinden müssen. Darüber hinaus haben wir etwas für die Umwelt getan. Und das können wir auch unseren Teilnehmern sagen und so unser Image als nachhaltiger Veranstalter verbessern.

Mit SCQA den Chef von digitalen Tools überzeugen

Zusammenfassung

Diese Argumentation in vier Schritten ist ziemlich einfach. Dank der SCQA-Methode kannst du deine Präsentation sehr einfach strukturieren und demzufolge auch so vorgetragen. Du versetzt deinen Chef erst einmal in eine konkrete Situation. Dann zeigst du ihm das Problem auf, stellst ihm die entscheidende Frage und lieferst dann auch gleich die passende Antwort darauf.

Und nun bist du dran. Probier die SCQA-Methode einmal aus und lass es mich gern wissen, wie erfolgreich du dabei warst.


 

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4 Gedanken zu „Wie du deinen Chef von digitalen Tools überzeugst

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