Feedbackbögen – so sammelst du endlich mehr Antworten ein

Digitale Tools  |  24/05/2022

Kennst du das? Die guten alten gedruckten Feedbackbögen wurden von deinen Teilnehmern ziemlich rege ausgefüllt, aber die digitale Variante hat kaum Response? Dann stehst du damit nicht alleine da. Mir berichten immer wieder Eventplaner·innen, dass sie „früher“ jeder und jedem einen Feedbackbogen in die Hand gedrückt haben. „Das haben die Leute wenigstens ausgefüllt, aber auf die digitalen Dinger erhalte ich kaum Antworten“ höre ich häufiger. Wenn’s auch dir so geht, dann kommen hier 5 Ideen, mit denen du die Antwortquote auf deine Evaluierungsbögen erhöhst. Sprich: So sammelst du endlich mehr Antworten ein. Probier’s mal aus.

 

1. Weniger ist mehr – reduziere die Feedbackbögen auf’s Minimum

Hand auf’s Herz: Wie lang ist dein Feedbackbogen typischerweise? 30 Fragen und dann noch ein paar für die statistischen Angaben am Schluss? Kein Wunder, dass du da kaum Resonanz erhältst. Kaum jemand hat heute noch Zeit, sich so lange mit einer Sache zu beschäftigen, von der er zunächst einmal nichts hat. Denn ob du das Feedback ernst nimmst oder nicht, weiß er erst einmal nicht.

Halte den Feedbackbogen daher so kurz wie möglich. Hier siehst du ein Beispiel vom OMR – Online Marketing Rockstars – Festival 2022. Das war der analoge Feedbackbogen, der natürlich digital an die Systeme der OMR angeschlossen war. So ein Gerät stand vor jedem MasterClass-Raum und ein·e freundliche·r Mitarbeiter·in bat jede·n darüber Feedback abzugeben.

 

Der hybride Feedbackbogen der OMR
Der hybride Feedbackbogen der OMR

 

2. Belohne das Ausfüllen der Feedbackbögen

Warum soll ein Teilnehmer deinen Feedbackbogen ausfüllen? Für ihn ist das erst einmal purer Arbeits- bzw. Zeitaufwand. Gib ihm daher einen Anreiz. Incentiviere das Ausfüllen, denn du möchtest gern wissen, wie’s war und was du künftig besser machen kannst.

Außerdem gibt’s keine Gegenleistung für die investierte Zeit.

Du könntest:

  • unter allen Antworten einen begehrten Sachpreis verlosen,
  • oder unter diesen ein Freiticket für dein nächstes Event verschenken,
  • einen Rabatt für eine deiner Leistungen anbieten,
  • etwas in Aussicht stellen, dass begehrt ist: Platz in der ersten Reihe / beim Gala-Abend / in einem heißbegehrten Workshop, Kontakt oder exklusives Meeting mit namhaften Keynote-Sprecher·innen …
  • ein sonst kostenpflichtiges E-Magazin o.ä. gratis zur Verfügung stellen
  • und vieles mehr.

Übrigens: Wer bei der OMR eine Weiterbildung absolviert und hinterher eine Rezension auf Google hinterlässt, erhält beispielsweise einen Gutschein für ein E-Book im Wert von regulär 149 Euro. In diesem Screenshot siehst du ein Special-Angebot vom 24. Mai 2022, falls du dich fragst, warum es keine 149 Euro sind. 

 

OMR-Report gegen eine öffentliche Rezension
OMR-Report gegen eine öffentliche Rezension nach einer gebuchten Weiterbildung

 

Und wer bei der OMR eines ihrer digitalen Tools bewertet hat, konnte die Bewertung gegen ein Freibier auf der OMR eintauschen.

Freibier für Reviews - die OMR macht's vor
Freibier für Reviews – die OMR sammelt Feedback ein

 

 

Hier ein Beispiel mit einem Gewinnspiel und einem auffallenden CTA-Button:

Beispiel für ein Gewinnspiel im Rahmen einer Umfrage
Beispiel für ein Gewinnspiel im Rahmen einer Umfrage

 

 

Ein alter Hut? Mag sein, aber ich sehe solche Aktionen in der Praxis immer noch sehr selten.

 

3. Feedbackbögen ausfüllen lassen, bevor sich der Vorhang senkt

Egal ob du ein Online-Event oder ein Präsenz-Event, Seminar, Webinar oder was auch immer durchführst, du kannst die Evaluierung kurz vor dem Schluss so einbauen, dass deine Teilnehmer·innen kaum daran vorbei kommen. Wie? Zum Beispiel indem du vor Ende des Webinars ankündigst, dass jetzt jede·r kurz den Bogen ausfüllen möchte und dann gibt’s zum Schluss noch einen wichtigen Tipp oder irgendetwas anders, das man keinesfalls verpassen will. Dann wartest du kurz und bittest die Teilnehmer·innen um ein Zeichen, dass sie fertig sind und bringst das Webinar, Seminar oder den Vortrag zum Ende.

Das gleiche Prinzip kannst du auch bei Präsenz-Events anwenden. Hol das Thema auf die Bühne, kündige an, dass dir Feedback wichtig ist und zeig dann den QR-Code oder Link zu deinem Feedbackbogen. Dann gibst du den Leuten etwas Zeit, bedankst dich und beendest erst dann offiziell die Session oder das Event.

Wetten, dass hier ganz viele mitmachen? Aber nur, wenn’s schnell geht.

 

Hallte deine Feedbackbögen kurz & knackig.
Hallte deine Feedbackbögen kurz & knackig.

 

4. Mach die digitalen Feedbackbögen so sichtbar wie die analogen

Wie hast du die gedruckten Feedbackbögen präsentiert? Vermutlich so, dass man sie kaum übersehen konnte. Auf allen Stühlen, auf allen Tischen oder eben jeder und jedem in die Hand gedrückt, oder? Kein Wunder, dass die Response höher ist als auf digitale Feedbackbögen, die irgendwann in meist hoffnungslos überfüllte E-Mail-Postfächer flattern.

Willst du, dass die digitalen Feedbackbögen unübersehbar sind, müssen sie auffällig sein. In allen Kanälen, in denen du sie teilst. Stell sie doch schon während des Events zur Verfügung und spiel sie über Push-Nachrichten deiner Event-App oder Event-Plattform aus. Und gestalte unbedingt auffallende Call-to-Actions in deinen E-Mails und auf deiner Event-Website.

Hier ein Beispiel, wie du’s deutlich hervorheben kannst:

nutze auffällige CTAs für deine Feedbackbögen
nutze auffällige CTAs für deine Feedbackbögen

 

 

5. Stell eine Frage

Weißt du, welche Postings in Social Media besonders gut funktionieren? Die, in denen du eine konkrete und relativ einfach zu beantwortende oder eine sehr polarisierende Frage stellst. Denn darauf kann dein·e Leser·in schnell antworten. Mach die Frage so einfach, dass man keinen Aufsatz schreiben muss und zugleich so, dass man sie nicht mit einem „Like“ beantworten kann. Die klassischen W-Fragen eignen sich also besonders gut. Genau dieses Prinzip kannst du auch auf die Einladung oder den Aufruf zu deinen Feedbackbögen anwenden. Ach und vielleicht nennst du die Dinger auch gleich ganz anders – auch wenn sie in der Fachsprache so oder ähnlich heißen. Wie wär’s mit dem „Happiness-O-Meter“ der OMR? Oder doch lieber etwas seriöser? Egal, Hauptsache ist, sie heißen nicht „Evaluierungsbögen“.

 

stelle eine kurze Frage - als CTA für Feedbackbögen
stelle eine kurze Frage – als CTA für Feedbackbögen

 

Digitale Tools für deine Umfragen

Es gibt super viele Tools für Umfragen. Nutze am besten solch eines, das sich leicht aufsetzen und auswerten lässt. Beispielsweise TEDME oder easyfeedback. Beide haben „Langzeitumfragen“ in ihrem Portfolio und sind DSGVO-konform.

> mehr über TEDME

> mehr über easyfeedback

easyfeedback umfragen für events

 

Fazit

Auch auf digitale Feedbackbögen kannst du eine große Resonanz erhalten und so tatsächlich ausreichend viele Antworten und Meinungen auswerten. Mit diesen 5 Tipps werden in den meisten Fällen schon viel mehr Leute teilnehmen – versuch’s einfach einmal.

 

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