Schnittstellen – Fluch und Segen für Eventmanager

Willst du deine Events mit Hilfe digitaler Tools effizienter organisieren, begegnen sie dir früher oder später – Schnittstellen. Ob sie für dich dabei eher eine Last oder eine große Hilfe darstellen, kommt darauf an. Zum Beispiel, wie viele unterschiedliche digitale Helfer du im Einsatz hast. Und wie dich die Anbieter dieser digitalen Tools beim Abgleich deiner Daten unterstützen. Und genau da “liegt der Hase im Pfeffer”.

Was sind überhaupt Schnittstellen?

Schnittstellen sind ein wohldefinierter Übergabepunkt für Daten. Was ist mit “wohldefiniert” gemeint?

Du kennst bestimmt Serienbriefe in Word. Diese musst du mit der Datenquelle, meist Excel, verbinden. Willst du eine Word-Datei mit einer anderen Quelle verbinden, fragt dich Excel welche Spaltennamen in der neuen Tabelle welchen Serienfeldern des bestehenden Dokumentes entsprechen sollen. Ungefähr so kannst du dir eine Schnittstelle zwischen zwei IT-Lösungen vorstellen.

Schnittstellen müssen also konfiguriert werden. Sie sind nicht einfach so da. Auch wenn es manchmal so klingt. “Wir stellen eine REST-API zur Verfügung” sagen IT-Anbieter gern. Doch etwas zur Verfügung stellen und etwas wirklich verbinden sind zweierlei Dinge.

Wer Schnittstellen umgehen möchte, kann auch eine IT-Gesamtlösung aus einer Hand wählen. Allerdings ist das für all deine digital abgebildeten Prozesse kaum noch möglich. Es sind mittlerweile wahrscheinlich einfach zu viele Prozesse. Und es ist durchaus sinnvoll den jeweiligen Experten für eine bestimmte Aufgabe zu wählen, z. B. fürs Teilnehmer-Management.