Tipps & Tricks fürs erfolgreiche Home-Office

Home-Office wird immer beliebter, dazu habe ich ja schon den ein oder anderen Artikel hier veröffentlicht. Auch für dich als Eventmanager könnte Home-Office eine interessante Option sein – erst recht in diesen Zeiten. Denn immer mehr Unternehmen gestatten nun Home-Office, weil sie in den letzten Monaten gesehen haben, dass es ja doch klappt. Den ein oder anderen Tipp kennst du bestimmt schon. Dennoch kommen hier weitere nützliche Tipps und Tricks für dich im Home-Office.

Home-Office Tipps
Home-Office Tipps

Technische Mindestanforderungen

Bevor es mit dem Home-Office losgeht, musst du deinen Arbeitsplatz einrichten. Dazu gehören gewisse technische Geräte und Standards. Als Eventmanager brauchst du zumindest einen funktionierenden PC. Eine gute Internetverbindung ist Voraussetzung für die Online-Arbeit. Ein Headset und eine Webcam runden die Computerausstattung ab.

Leg dir am besten einen augenfreundlichen Bildschirm zu. Dadurch schonst du deine Augen. Selbst stundenlange Arbeit vor dem Computer ist dann nicht so schlimm. Zudem benötigst du ein Firmenhandy für wichtige berufliche Anrufe. Verwende dazu nicht dein Privathandy – nur so kannst du Berufliches von Privatem trennen.

Achtung: Datenschutz nicht vergessen! Mit VPN greifst du sicher auf diverse Daten zu. Virenschutz, Firewall und Co. sind ein Muss im Home-Office.

Kommunikation aus dem Home-Office

Jeder Eventmanager weiß: Ohne Kommunikation gibt es kein Event. Denn du musst stets mit den unterschiedlichsten Personen in Kontakt bleiben. Sei es das Team, Kunden oder Dienstleister – du kommunizierst laufend mit all diesen Personen.

Die Kommunikation gestaltet sich von zuhause aus ein wenig anders. Statt face-to-face laufen die meisten Gespräche über PC und Handy. Finde im Dschungel der digitalen Tools die, die für dich geeignet sind. Beschränke die berufliche Kommunikation lediglich auf diese Kanäle. Private Nachrichtendienste verwendest du besser nicht. WhatsApp und Facebook sind also Tabu. Ansonsten wird es schwierig, Arbeit und Freizeit zu trennen.

Gute Kommunikationstools sind:

  • Slack
  • Microsoft Teams
  • Skype
  • Zoom
  • Jitsi

Kontaktiere Kollegen und Vorgesetzte bzw. Mitarbeiter regelmäßig. Dazu gehören Meetings und Feedback-Gespräche. Das stärkt das Teambuilding und schafft Vertrauen. Eine aktuelle Umfrage zum Thema Home-Office und Vertrauen zeigt nämlich, dass Vertrauen im Home-Office ein großes Problem ist.

Umfrageergebnis Home-Office
Umfrageergebnis Home-Office | © transparent-beraten.de

Fixer Arbeitsplatz

Es ist sehr wichtig, dass du dir einen fixen Arbeitsplatz einrichtest. Am besten hast du zuhause ein separates Zimmer dafür. So arbeitest du konzentrierter und effektiver. Außerdem minimierst du Störgeräusche dadurch leichter.

Zudem macht ein Arbeitszimmer bei Videokonferenzen einen besseren Eindruck. Das Bett oder die Küchenzeile im Hintergrund wirken unprofessionell. Auch kann dein Kopf dann besser zwischen Freizeit und Arbeit unterscheiden. So kommst du am Abend eher zur Ruhe.

Schaffe dir an deinem Arbeitsplatz eine angenehme Atmosphäre. Richte deinen Arbeitsplatz ganz nach deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen ein. Ein paar Pflanzen, ein schönes Bild an der Wand und ein aufgeräumter Schreibtisch wirken Wunder!

Home-Office – festen Arbeitsplatz einrichten
Home-Office – festen Arbeitsplatz einrichten

Struktur im Home-Office

Strukturiere deinen Arbeitstag, damit du produktiver arbeitest. Überlege dir am Vortag, welche Aufgaben am nächsten Tag anstehen. Setze dir realistische Ziele und plane immer einen Zeitpuffer ein. Unterteile größere Tasks in kleinere Häppchen. So verlierst du nicht die Motivation und hast zwischendurch immer wieder kleine Erfolgserlebnisse.

Nimm dir auf keinen Fall zu viel vor. Es ist mitunter sehr deprimierend, wenn du das Tagespensum nicht schaffst. Kürze im Zweifelsfall deine To-Do-Liste lieber ein wenig. Bist du früher fertig als geplant, ziehst du einfach Arbeiten vom nächsten Tag vor.

Halte auf jeden Fall deine Arbeitszeit ein. Vergiss nicht deine Pausen und lass nach Feierabend die Arbeit hinter dir. Nochmal E-Mails checken oder „nur schnell was nachsehen“ gibt es nicht mehr, wenn der Arbeitstag vorbei ist. Das Arbeitszimmer ist dann eine Tabuzone. Diese Zone betrittst du erst wieder am nächsten Tag.

Routine im Home-Office

Schlussendlich ist es wichtig, die Struktur zur Routine zu machen. Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Er arbeitet effektiver, wenn alles nach einem fixen Rhythmus verläuft.

Verhalte dich zuhause so, als würdest du wirklich in die Arbeit gehen. Das heißt:

  • jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen
  • frühstücken
  • duschen
  • Arbeitskleidung anziehen
  • an den Schreibtisch setzen und arbeiten
  • zur gewohnten Zeit Pausen machen
  • pünktlich Feierabend machen

Ein großer Vorteil vom Home-Office ist, dass du dir die Zeit relativ frei einteilen kannst. Ob Frühaufsteher oder Nachteule – teile deinen Tag nach deinem Biorhythmus ein. Arbeite so jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit.

Zum Teil hängt das jedoch vom Unternehmen ab und davon, was gerade zu erledigen ist. Außerdem bist du als Eventmanager teils sehr stark an die Arbeitszeiten anderer Personen gebunden. Denke daran: Diese sitzen um 20:00 Uhr vielleicht nicht mehr vor dem PC. Sie sind dann nicht mehr erreichbar.

Beende den Arbeitstag nach deinem fixen Stundenpensum, ohne Wenn und Aber. Ziehe ihn nicht unnötig in die Länge. Denk daran: Dein Körper und Geist brauchen hin und wieder eine Auszeit. Sie müssen sich vom hektischen Arbeitsalltag erholen.

Fazit

Home-Office verlangt nach viel Disziplin und einer guten Organisationsfähigkeit. Dafür bietet es viel Freiraum. So hast du die Möglichkeit, in einer gewohnten Umgebung konzentriert zu arbeiten. Beachte diese Tipps und starte erfolgreich im Home-Office durch.

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